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NEW YORK, NEW YORK

 NEW YORK, NEW YORK 

Ein Spaziergang durch die Stadt 

Seit ich klein war wollte ich schon immer mal nach New York reisen. Vor ein paar Monaten ging dieser Traum dann endlich in Erfüllung und ich kann euch sagen, meine Erwartungen an diese Stadt waren riesig. 

Gefühlt ist man doch schon hundert Mal über den Broadway gelaufen, mit Carry über die Fifth Avenue gebummelt oder mit Kevin durch den Central Park gerannt - bloß, dass man doch nicht wirklich da war. 

Irgendwie hatte ich Angst, dass diese Stadt mich enttäuscht und dass mein großer New York Traum platzt…

Die ersten Tage im Big Apple verbrachte ich ein bisschen wie in einer Seifenblase. Durch den Jetlag hatte ich kaum Schlaf und am Anfang wirkte alles total unwirklich. Die gelben Taxen, die Geräusche, die Häuserschluchten. Aber eins war von Anfang an klar: diese Stadt hat einen Drive und eine Energie, die ich so noch nirgendwo gespürt habe.

 DAY 1 

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Zu Beginn wollten wir erstmal einen Blick von außen auf die Stadt werfen, also ging es bei strahlendem Sonnenschein und für Oktober extrem warmen Temperaturen zu Fuß von unserem Hotel in Midtown zur Brooklyn Bridge. Am Timesquare vorbei, durchs Großstadtgetümmel Richtung Westen. Die Brücke, die Manhattan mit Brooklyn verbindet ist ein perfekter Fotospot mit Blick auf die Skyline (kein Geheimtipp aber ein absolutes Muss in NYC)  - wären da nicht die tausend anderen Menschen, die sich auf dieser Brücke tummeln im Weg - grr. Flo hat es aber mit seinen magischen Fotokräften geschafft, dass es so aussieht als säße ich ganz einsam und allein auf der Brücke - haha. Nehmt euch ein bisschen Zeit und lasst die Stadt aus ein paar Metern Abstand auf euch wirken. Die abgefahrene Architektur und die Größe wird einem innerhalb der Straßenschluchten in Manhattan gar nicht so richtig bewusst - von außen wird einem die Komplexität dieser Stadt erst richtig klar. 

Um so viel wie möglich vom NYC Vibe aufzusaugen sind wir sehr viel zu Fuß gelaufen - mein kleiner Tipp - nehmt euch auf jeden Fall bequeme "Boots for walking" mit, denn allein am ersten Tag haben wir über 20km zurück gelegt - verrückt!

DAY 2 

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Am zweiten Tag stand das erste Shooting für Clara Himmel an. Zusammen mit der lieben Haley einer New Yorker Fotografin, Nathalie sowie Anna, zwei Tänzerinnen, die in New York leben und arbeiten. Unser Meeting Point war der Columbus Circle. Um den New York Lifestyle so richtig nachzuempfinden gab es ein schnelles Frühstück to go und los ging es mit unserem riesigen Koffer, vollgepackt mir der neuen Kollektion und wieder zu Fuß, weil wir ja so viel Vibe wie möglich aufsaugen wollten, Richtung Norden über den Broadway. Plötzlich brach Stress aus, denn wir hatten einfach etwas die Distanzen zwischen den Blocks unterschätzt. Wir kamen zwar etwas zu spät, aber es ist noch alles gut gegangen und unser Kollektion wurde in einer wundervollen Location abgelichtet. 

Nachdem wir den Koffer wieder zurück ins Hotel gebracht hatten, ging es los Richtung Highline Park, eine alte Bahntrasse für Güterzüge, die nun als Spazierweg durch den Betondschungel umfunktioniert wurde. Völlig ausgehungert vom vielen Laufen mussten wir uns erstmal einen ordentlichen Foodspot suchen und was wäre New York ohne einen Burger? Unseren ersten Burger haben wir in einem kleinen Burger Laden namens New York Burger Co. in Chelsea gegessen und er war wirklich mega lecker.  

Am Abend ging es für uns noch zum Financal District, dort kann man die Lichter der Stadt im Dunkeln sehr gut auf sich wirken lassen. 

 DAY 3

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Der Jetlag hatte mich und meine innere Uhr immer noch voll im Griff und ich war jeden morgen um vier Uhr wach - perfekt um Mails & Co. zu bearbeiten. Am dritten Tag habe ich dann so langsam wirklich realisiert, dass ich in New York bin, die Seifenblase löste sich auf und es fühlte sich großartig an. Am Vormittag stand ein weiteres Shooting für unsere Kollektion auf dem Tagesplan. Diesmal ging es auf die Manhattan Bridge - ein Fotospot, den ich nur empfehlen kann, da man da oben seine „Ruhe“ hat und einen wunderbaren Blick auf die Stadt genießen kann. Ruhe ist in einer Stadt wie New York allerdings relativ, da der Lärm des Verkehrs und der Straßenbahn sowie das ständige Hupen einfach ein permanenter akustischer Begleiter sind. Unterhalb der Brücke liegt das Stadtviertel Dumbo, mit vielen süßen Kaffees und vielen bekannten Fotospots. 

Am Nachmittag ging es für uns in die grüne Lunge New Yorks: den Central Park. Um unsere Füße etwas zu schonen haben wir uns Fahrräder gemietet. Die könnt ihr euch stundenweise direkt am Eingang des Parks mieten und ich kann es nur empfehlen - das macht richtig Spaß. Mein Versuch abgeklärte Stadt Eichhörnchen mit Nüsschen anzulocken blieb allerdings erfolglos. Wenn man die süßesten Bewohner des Parks anlocken will muss man wohl außergewöhnlichere Leckereien auffahren. 

Am beeindruckendsten im Park fand ich die Stille - verrückt, dass man in Mitten einer der größten Städte der Welt plötzlich das Gefühl hat man wäre an einem anderen Ort. 

Architektur und Natur knallen hier in einer Art aufeinander, die ich noch nie so wahrgenommen habe - sehr inspirierend.   

DAY 4 

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Ein Sonntag in Manhatten. Da es etwas windig und regnerisch war, wollte ich gerne ins Museum gehen. Ein kleiner Tipp: öffentliche Museen wie das Met oder das History Museum kosten keinen festen Eintritt. Es werden gerne Spenden gesehen - über die Höhe kann man selbst entscheiden. Für uns ging ins MoMA, eines der größten Kunstmuseen in New York City, in dem einfach JEDER bekannte Künstler, Maler, Bildhauer oder Fotograf der Moderne vertreten ist. Immer freitags von 16 bis 20 Uhr und an Feiertagen gibt es freien Eintritt - stellt euch aber auf lange Wartezeiten und ein volles Museum ein. 

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Nach dem Vormittag im Museum ging es für uns mal wider zu Fuß Richtung Osten. Über die 5th Avenue am Guggenheim Museum, eines meiner Architektonisches Highlights in NYC das von Frank Lloyd Right erbaut wurde und durch seine Form und Schlichtheit total heraussticht. Weiter ging es über die Madison Avenue zur Lexington Avenue. Hier habe ich einen kleinen Geheimtipp für euch: den Lexington Candy Shop. Ein kleines Diner, das 1925 gegründet wurde und bis heute als Familienunternehmen in 3.Generation seinen ursprünglichen Charm bewahrt hat. Sobald man das Diner betritt fühlt es sich an, als würde man eine Zeitreise machen. Und ich habe hier den besten Milkshake meines Lebens getrunken. Back to the roots!

 DAY 5

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Diese Stadt schläft wirklich niemals, auch nicht an einem Feiertag. Am Columbus Day 8.Oktober (ein ziemlich umstrittener Feiertag in den USA) gab es eine riesige Parade auf der 5th Avenue. Alles wurde abgesperrt und vor allem war überall sehr viel Polizei. Wir haben uns ein bisschen von der Parade angeschaut doch dann ging es weg vom Trubel mit der Subway Richtung Brooklyn. Denn was wäre ein New York Aufenthalt ohne ein Besuch der Hipster Stadtviertel Williamsburg und Buschwick. Nur ein paar Minuten mit der U - Bahn von Manhattan entfernt fühlt man sich wie in einer anderen Welt. Die Häuser sind nicht mehr wirklich hoch und man hat das Gefühl in Brooklyn ist einfach alles etwas entspannter. Hier gibt es viele Second Hand Lädchen, süße kleine individuelle Shops Künstler und junge Designer. Wir haben uns einfach ein bisschen durch die Straßen treiben lassen, haben ein Unicorn Taiyaki Eis gegessen und den Style der hippen New Yorker bewundert. Sehr inspirierende Viertel, die mein Künstler Herz einfach höher schlagen lassen und zu meinen absoluten Lieblingsstadtteilen von Nes York zählen.

 DAY 6 

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Unsern letzten Tag in Manhattan starteten wir mit einem riesen Frühstück bei Jack´s Wife Freda in Soho. Ein absolutes Kult Diner um zu frühstücken. Für mich gab eine Rosewater Waffle, Mayas Breakfast Bowl und Flo entschied sich für Jack´s Breakfast - einfach nur lecker. Es läuft tolle Musik, die Kellner haben alle gute Laune und singen sogar manchmal - perfekt um positiv in den Tag zu starten. Um das mega Frühstück zu verdauen ging es für uns zu Fuß weiter Richtung Süden zur Staten Island Ferry. Wem es reicht die Freiheitstatue von Weitem zu bestauenen, der kann hier wirklich sparen, denn die Fähre ist kostenlos und fährt in regelmäßigen Abständen nach Staten Island. Vom Deck hat man einen schönen Blick auf Lady Liberty und die Stadt. 

Wir haben uns entschieden direkt wieder zurück zu fahren, da noch ein ganz wichtiger Punkt auf unserer To Do Liste stand. Als krönenden Abschluss wollten wir uns vom Top of the Rock den Big Apple von oben anschauen. 

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Und was soll ich sagen - ich war einfach sprachlos. Der Blick aus 259m auf diese Stadt ist einfach atemberaubend, zeigt einem wie klein man ist und was Menschen alles schaffen können. 

Ein Beton-Dschungel, der einem wirklich den Atem raubt - auf ganz unterschiedliche Art und Weise :) 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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